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Grundschule "Karl Marx", Plauen

Die Rekonstruktion unserer Schule
 
Presseberichte

22. März 2006 Freie Presse

Bauleute haben Schule im Griff
Bahnhofsvorstadt: Sanierung Karl-Marx-Schule läuft
Pressefoto
Mit dem Innenausbau der Karl-Marx-Schule beschäftigt sich derzeit auch die Firma Ebert-Bau. So werden neue Wände hochgezogen, nicht mehr benötigte Türöffnungen geschlossen oder neue Öffnungen in die Wände gepickert.

Bei der Sanierung der Karl-Marx-Schule liegen die Bauleute im Plan. Die Schüler werden, wie vorgesehen, zum Schuljahresbeginn 2007/2008 vom Chrieschwitzer Hang zurück sein, und das neue Schuljahr am alten Standort an der Kaiserstraße beginnen.
Auch über die Wintermonate werkelten die Bauleute fleißig, berichtete der Projektleiter Axel Markert. Das Schulhaus wurde entkernt und wegen der Gefahr aufsteigender Feuchtigkeit das Mauerwerk abgedichtet.
Die Arbeiten an Plauens größter Grundschule verlaufen nach dem so genannten "Plauener Weg". "Das bedeutet, dass wir möglichst kleine Lose an einheimische Firmen vergeben, so dass mehrere Unternehmen die Chance auf Aufträge haben", so Merkert.
Nach dem Abbruch des Hortgebäudes an der Kaiserstraße, der Ende des Jahres 2005 abgeschlossen war, geht es jetzt an die Rohbauarbeiten. Das heißt: Sanierung des Schulgebäudes und Bau eines neuen Hauses, das entsteht dort, wo das Hortgebäude stand. Nach seiner Fertigstellung werden Werk- und Computerräume sowie Lehrer-Lernwerkstatt untergebracht. Den Neubau und die Sanierung des Schulgebäudes führt die Firma Malzbau Reichenbach aus.

Parallel dazu entsteht ein Verbindungsbau zwischen Schulgebäude und Turnhalle, in dem ein neuer Haupteingang aus Richtung Jägerstraße angelgt und Speisesaal, Verwaltung sowie Lehrerzimmer untergebracht werden. Der Umbau der Sporthalle und der Neubau einer neuen Einfeldsporthalle laufen nebenher. Diese Arbeiten sind der Baufirma Baumann übergeben worden.
Schulleiter Uwe Schmidt hat ein wachsames Auge auf den Fortgang der Dinge. Nicht, dass er den Bauleuten nicht traut, aber er möchte, dass die Vorstellungen der Lehrer und Schüler auch verwirklicht werden. Schmidt: "Bei den Planungsberatungen, die ein- oder zweimal im Monat stattfinden, bin ich regelmäßig dabei. Wir kamen bisher in allen Belangen überein."
Ein Problem gebe es allerdings, das noch nicht vollständig geklärt ist: "Bei den Außenanlagen haben wir bestimmte Vorstellungen. Wir hätten gern einen Kunstrasen und einer Tartanbahn auf dem Sportplatz, denn es soll ja für die Zukunft gebaut werden."
Um den Verschönerungsprozess ihrer Schule für kommende Generationen festzuhalten, kommen 13 Dritt- und Viertklässler oft mit Stift und Fotoapparat auf die Baustelle. Es ist die Arbeitsgemeinschaft "Rasende Reporter", die Fotos und Texte über den Fortgang der Arbeiten in der gleichnamigen Schülerzeitschrift veröffentlicht.

von Renate Günther

Anmerkung der Redakteurin der Webseite: Bereits im Schuljahr 2005/2006 berichtete die Ag Computer über alle Schritte des Umbaues. In diesem Schuljahr führt dies die Klasse 3d weiter. Diese Ergebnisse werden im Internet unter der Adresse www.primolo.de/home/Reko veröffentlicht.

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15. Mai 2007 Freie Presse

Bald sind die Schüler sicher untergebracht
Sanierung Karl-Marx-Schule geht Ende entgegen - Etliche Mängel beseitigt - Kosten betragen 4,7 Millionen Euro - Umzug in den Sommerferien
Pressefoto
Informierten sich gestern über die Baufortschritte an der Karl-Marx-Schule, von links: Axel Markert, Projektleiter bei der GAV, Planer Hans-Peter Böhme, Schulleiter Uwe Schmidt und Bauleiter Frank Rödel.

Die Arbeiten an der Karl-Marx-Schule kommen gut voran. Rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien soll der Innenausbau abgeschlossen werden - in den großen Ferien steht der Umzug vom Chrieschwitzer Hang in die grunderneuerten Gebäude an der Kaiserstraße an. Das neue Schuljahr verbringen die Schüler wieder in ihrer generalsanierten Grundschule.
"Die Entscheidung, die Maßnahme nicht bei laufendem Schulbetrieb durchzuführen, war goldrichtig", sagte gestern Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP). Dies sei zum ersten Mal geschehen, und die Erfahrungen seien durchweg positiv. Ein Lob gebühre auch den Schulweghelfern. Sie hätten die Kinder sicher zur anderen Schule gebracht, so Schulleiter Uwe Schmidt.
Die Gründe für die Generalsanierung waren vielfältig. Zum einen fehlten Fluchtwege: Es gab nur einen Notausgang und eine nachträglich angebrachte Fluchttreppe. Viel zu wenig für eine Schule von hunderten Kinder. Die Unübersichtlichkeit des Geländes war ein weiterer Aspekt. Von allen Seiten konnten fremde Personen das Schulgelände betreten. Ebenfalls ein wichtiger Punkt waren mangelnde sportliche Möglichkeiten. Der Sicherheit der Schulkinder soll auch die Verlegung des Haupteingangs an die Forststraße Ecke Jägerstraße dienen. "Ein wichtiger Punkt", so Projektleiter Axel Markert von der städtischen Gebäude- und Anlagenverwaltung (GAV).

Seit Beginn der Arbeiten im November 2005 wurde die Turnhalle saniert und das Angebot durch eine Einfeld-Sporthalle ergänzt. Im ganzen Gebäudekomplex wurden die Sanitär- und Elektroinstallationen erneuert. Die Toiletten sollen künftig mit Regenwasser gespült werden - Ein Sammelbehälter wird demnächst eingebaut.
Das alte Hortgebäude wurde abgerissen und zwei neue Trakte an das Haupthaus angebaut. Im einen entstehen derzeit Lehrerzimmer, Krankenzimmer, Sekretariat und ein Elternsprechzimmer. Im anderen Trakt entstehen moderne Computerarbeitsplätze, Werkräume und eine Lehrerlernwerkstatt. Noch während des Umzugs in den Sommerferien gehen die Arbeiten am Außengelände weiter, versicherte Markert. Sie sollen Ende September abgeschlossen werden.
Rund 4,7 Millionen Euro sind in die Sanierung der Grundschule geflossen. Knapp 25 Prozent davon trägt die Stadt Plauen, den Löwenanteil teilen sich Bund und Freistaat. Das nächste große Projekt ist die Jößnitzer Grundschule - Sie soll ebenfalls komplett saniert werden.

von Karsten Diekmann

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